Regeln im Wald

 

In der Waldspielgruppe Huetlizwerg gibt es einige wichtige Regeln. Vor allem betreffen diese den Umgang untereinander, mit Feuer, mit Stecken, mit Früchten und Pilzen aus dem Wald, mit unserem Werkzeug (Säge, Hammer, Schaufeln).

Umgang mit dem Feuer
Beim Feuermachen helfen die Kinder mit. Sie dürfen auch anzünden, jedoch immer nur mit Hilfe der Leiterin, nie alleine. Um die Feuerstelle wird niemals gerannt. Solange das Feuer brennt, halten sich die Kinder nur zusammen mit der Leiterin bei der Feuerstelle auf. Glühende Stecken bleiben über dem Feuer. Eine Leiterin bleibt immer beim Feuer.

Umgang mit Stöcken, Ästen und anderen Gegenstände
Mit Stöcken/Ästen in der Hand wird nicht gekämpft und nicht gerannt. Diese werden so getragen, dass sich niemand verletzen kann (gegen Boden & weg von Gesichtern). Wir werfen keine Gegenstände blindlings oder gezielt auf Menschen oder Tiere. Auffällige Gegenstände dürfen nicht angefasst werden, bevor Sie der Leiterin nicht gezeigt wurden.

Umgang mit dem Werkzeug
Mit den Sägen, Hämmern und Schaufeln gehen wir sorgfältig um. Wir brauchen die Werkzeuge für die jeweilige Funktion. Wir hauen nicht mit den Werkzeugen auf andere ein. Wir sägen nicht an lebenden Bäumen. Wenn das Werkzeug nicht gebraucht wird, deponieren wir es auf dem dafür vorgesehenen «Parkplatz». Wir räumen alles Werkzeug am Schluss der Waldspielgruppe wieder an seinen Platz. Falls eines fehlt, suchen wir danach. Es wird nicht mit Werkzeugen herumgerannt.

Umgang mit Waldfrüchten / Pilzen
In der Waldspielgruppe gelangt nichts in den Mund, was die Leiterin nicht vorhin gesehen hat. Es wird nichts abgerissen und mutwillig zerstört.

Umgang mit der Natur
Als Besucher und Gäste im Wald verhalten wir uns rücksichts- und respektvoll gegenüber der Natur und ihren Bewohnern. Wir töten keine Tiere und zerstören auch keine Tierbehausungen (Ameisenhaufen, Mäuselöcher, Vogelnester), Pflanzen und Blätter.  Im Wald wird nichts zurückgelassen, was dort nicht hingehört. Nach Rastpausen werden alle Spuren beseitigt.

Umgang untereinander
Alle sollen sich im Wald wohlfühlen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir alle auf uns aufpassen. Wir gehen rücksichtsvoll miteinander um, schlagen und schubsen nicht.

Weitere Sicherheits- Regeln

  • In Hör- und Sichtweite bleiben
  • Wartepunkte im Wald werden von allen eingehalten
  • Es wird nicht mit Fremden mitgegangen
  • Keine Hunde ohne Erlaubnis des Hundebesitzers streicheln
  • Wasser aus stehenden und fliessenden Gewässern wird nicht getrunken

Stopp – Regel
Die Stopp Regel gilt für alle Kinder und Leiterinnen:  Jederzeit!

STOPP bedeutet «Ich will das nicht!»
Beispiele:

  • Wer nicht mehr mitspielen möchte.
  • Die Kinder springen weg vom Waldplatz.
  • Kein Plagen, Schlagen, Spucken oder Beissen
  • Vorsicht am Feuer: es wird nicht ums Feuer gerannt,  es darf nicht mit brennenden Holzstöcken gespielt werden.

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